Steinheimer Geschichte in ein paar Zahlen

Wappen Steinheim

Das Wappen mit dem Steinhaufen ist ein sogenanntes redendes Wappen und wurde schon im Gemeindesiegel von 1558 geführt, während das reichsapfelähnliche Fleckenzeichen ab 1422 belegt ist.

Rathaus

Geschichte in Stichworten

2./3. Jh. Römische Gutshöfe auf Steinheimer Markung

Um 260 Ende der Römischen Besiedlung.

7./8. Jh. Entstehung des fränkischen Dorfes an der Murr.

832 Erste schriftliche Nennung Steinheims im Schenkungsbuch des Klosters Lorsch.

Um 1100 Hinweis auf eine Familie Ortsadeliger namens von Steinheim als Lehensleute der Grafen von Calw.

12. Jh. Bau eines Herrenhofes der Markgrafen von Baden.

1235 Erwähnung des Ortsadeligen Albert von Steinheim.

1251 Vermählung Elisabeths mit Berthold von Blankenstein.

1255 Gründung des Klosters Mariental.

1262 Das Kloster Mariental kauft die Hirsauer Mühle an der Murr und die Hirsauer Rechte in Rietenau.

1294 Von König Adolf erhält Steinheim die Reichsunmittelbarkeit.

1351 Steinheim gehört zum Amt Asperg.

1525 Dank Mattern Feuerbacher wird Steinheim im Bauernkieg verschont.

1553 Anerkennung der wirtenbergischen Herrschaft über das Kloster Mariental.

1564 Steinheim wird wirtembergisch.

um 1580 Erlöschen des Klosters mit dem Ableben der letzten Nonne.

1609 Bewilligung eines Jahrmarktes durch Herzog Johann.

1634 ein großer Teil des Ortes wird durch Feuer zerstört.

1639 Steinheim hat 84 Einwohner.

1643 Vernichtung des ehemaligen Klosters durch Feuer.

1693 Großer Teil des Ortes wird durch Feuer der Franzosen zerstört.

1789 Fleckenschiff für Hochwasser wird angeschafft.

1806 Steinheim kommt in das Oberamt Marbach.

1815/16 Vulkan Tambora bricht aus (10./11. Aug. 1815)

Folgen sind Missernte und Hungersnot Auswanderung von 162 Steinheimern.

1825 Die Bottwar bekommt ein neues Bachbett.

1858 Gründung der Steinheimer Sitzmöbelindustrie durch Michael Storz.

1894 Eröffnung der Schmalspur-Eisenbahn Marbach-Beilstein.

1910 Aufdecken eines rund 200 000 Jahre alten Steppenelefanten-Skeletts in der Kiesgrube Sammet.

1933 Aufdecken eines rund 300 000 Jahre alten Schädels eines Urmenschen in der Kiesgrube Sigrist.

1938 Steinheim kommt in den Landkreis Ludwigsburg.

1945 Am 21. April wird Steinheim von Amerikanischen Truppen besetzt.

1955 Stadterhebung der Gemeinde Steinheim.

1968 Das Urmensch-Museum wird eröffnet.

1971 Am 1. Dezember wird Kleinbottwar als Stadtteil nach Steinheim eingegliedert.

1973 Am 1. Januar wird Höpfigheim als Stadtteil nach Steinheim eingegliedert.

1980 Steinheim zählt 8.845 Einwohner.

1981 Eröffung des Mineralwellenfreibades "Wellarium" , der Stadtbibliothek und Altenbegegnungsstätte.

1988 Einweihung der Bottwartalhalle.

1989 Das Museum zur Kloster- und Stadtgeschichte wird eröffnet.

1992 Einweihung der Schule an der Bottwar.

Steinheim

1997 Eröffnung der Realschule Steinheim.

2003 Vermarktung des Gewerbegebietes Kreuzwegäcker

2003 Generalsanierung der Blankensteinschule, Hauptschulgebäude.

2013 Eröffnung des neuen Kinderhauses in der Lehenstraße mit 130 Plätzen

2013 Sanierung und Anbau der Melchior-Jäger-Halle in Höpfigheim