Naturdenkmale und Aussichtspunkte

Aussichtspunkt "Benning" mit Sonnenuhr

Blick vom Benning auf Kleinbottwar
Sonnenuhr
Schutzhütte

Gräberfeld auf dem Forstberg

Frühkeltenzeit - Hallstattkultur (800 bis 450 v.Chr.)
Hügelgräber fanden sich 4 mal in Winzerhausen, 5 beim Pfahlhof, 9 auf dem Sattel Wunnenstein-Forstberg-Köchersberg, 7 im Kälbling (Höpfigheim) und 23 in Steinheim-Forsthof. Diese Gräber sind zweieinhalbjahrtausende alt. Um 400 v. Chr. endete bei uns die Sitte der Hügelgrabbestattung. Die Hügel deckten Skelette sowie auch Ascheurnen.

Naturdenkmal Steinberg

Entlang der Straße Richtung Rielingshausen, am Fuße des steilen Steinbergs liegt ein terrassierter Hang im Landschaftsschutzgebiet Unteres Murrtal.
In den sechziger Jahren wäre der Hang beinahe bebaut worden. Damit jedoch diese reizvolle Landschaft erhalten bleibt, wurde der Hang bereits 1967 auf Drängen der Stadt Steinheim und des Landratsamtes Ludwigsburg in das Landschaftsschutzgebiet "östliches Bottwartal" einbezogen. 1977 wurde dort der letzte Weißriesling vom Steinberg geerntet. Drei Jahre später war dem Hang nicht mehr anzusehen, daß dort über Jahrhunderte hinweg ein begehrter Wein angebaut worden war.

1981 entschloss sich die Stadt, hier ein Naturschutz-Modellprojekt umzusetzen. Das Modellprojekt selbst wurde von der Stadt Steinheim, den Naturschutzbehörden und den Naturschutzverbänden gemeinsam entwickelt und ist langfristig konzipiert. Die althergebrachten Trockenmauern aus Muschelkalk werden freigehalten, womit automatisch der Lebensraum für die selten gewordene Mauereidechse gesichert ist.

Ebenfalls zum Pflegekonzept des Modellprojekts Steinberg gehört die ökologische Aufwertung der beiden ehemaligen Steinbrüche.
(Quelle: Natur und Landschaft in Steinheim, von Klaus Bender und Claus-Peter Hutter)

Aussichtsplatte "Burgberg"

Bei der Ausgestaltung der landschaftlich reizvollen Aussichtplatte "Burgberg" stieß man auf Mauerreste einer aus dem Mittelalter stammenden Burg, die um das Jahr 1260 zerstört worden ist. Auf der Aussichtsplatte ist neben Sitzbänken und einer Feuerstelle auch ein Denkmal zur Erinnerung an die Geschichte der Burg Steinheim errichtet worden. Der 70 Meter betragende Höhenunterschied zwischen dem Otterbachtal und der Burg Steinheim wird durch einen Wanderweg mit ca. 300 Stufen überwunden.

Lapidarium

Alte Kleinbottwarer Staße
71711 Steinheim

Das Lapidarium wurde 1975 im Zuge der Flurbereinigung angelegt und enthält römische Weihesteine aus dem 2. Jh. sowie 15 Grenzsteine. Der älteste Grenzstein stammt von 1422 auf dessen Vorderseite der Reichsapfel und C ST für Comun Steinheim zeigt.

Auf den anderen Grenzsteinen befindet sich die Familie von Plieningen auf Schaubeck (1480-1645) und auch der Storch von Großbottwar.