Glasfaser bis ins Haus

Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde sind für mehr als 1.900 Haushalte in Höpfigheim und Kleinbottwar möglich. Die Vorvermarktung ist am 1. April gestartet mit dem Ziel
750 Aufträge im Ausbaugebiet zu erhalten.

Grafik einer Hauses mit Glasfaser-Anschluss

In Steinheim an der Murr möchte die Deutsche Telekom Glasfaser bis in die Häuser verlegen (Fiber To The Home, FTTH). Die Vorvermarktung für die schnellen Anschlüsse in Kleinbottwar und Höpfigheim ist am 1. April gestartet. Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde sind für mehr als 1.900 Haushalte in den beiden Ortsteilen möglich.
 
Ab dem 1. April können sich die Bürgerinnen und Bürger von Kleinbottwar und Höpfigheim für einen Glasfaseranschluss bei der Telekom registrieren. Das Ziel der Telekom ist, bis zum 30. Juni Aufträge von 750 Haushalten im Ausbaugebiet zu erhalten. Dann wird gebaut. Wo genau das geschieht und ob die eigene Adresse im Ausbaugebiet ist, erfahren Interessierte im Internet. Auf der Seite www.telekom.de/jetzt-glasfaser kann jeder über die Eingabe seiner Adresse die Verfügbarkeit der schnellen Anschlüsse prüfen.

Thomas Winterhalter ist hoch erfreut

Bürgermeister Thomas Winterhalter äußert sich hoch erfreut über das Telekom-Angebot: „Die 750 Vorverträge dürfen kein Thema sein. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Eigentümers, seine Immobilie an das Netz der Zukunft anzuschließen. Und das alles ist innerhalb der Vorvermarktungsphase kostenlos.“ Das geplante Netz mit Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde ist für die Bewohner der Stadt ein Quantensprung in der Internetversorgung“. Es liege nun allein an den Gebäudeeigentümern, ob die jahrelangen Forderungen nach gutem Breitband in die Tat umgesetzt werden können.
„Der Breitbandausbau geht kontinuierlich weiter im Landkreis Ludwigsburg. Es freut mich besonders, dass die Bürger zweier Ortsteile in Steinheim an der Murr jetzt die Chance erhalten, die modernste Internetversorgung mit gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen zu bekommen", führt Viktor Kostic, Geschäftsführer des Zweckverbands Kreisbreitband Ludwigsburg aus.

Steinheimer-Karte mit geplanten FHHT-Gebiet

Glasfaseranschluss steigert den Wert der Immobilie beträchtlich

„Erneut werden im Rahmen des Kooperationsprojekts mit der Telekom ländliche geprägte Wohnstrukturen mit schnellem Internet versorgt, wenn die Bürger das wollen. Besonders für Eigentümer ist das interessant, denn ein Glasfaseranschluss steigert den Wert der Immobilie beträchtlich“, erklärt der Breitbandbeauftragte der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) Hans-Jürgen Bahde.
 
„Wenn wir unser Vermarktungsziel erreichen, werden wir unverzüglich mit den Planungen beginnen“, sagt Frank Bothe, Projektleiter Gigabit Region Stuttgart von der Telekom. „Der Glasfaser-Anschluss bietet alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen: Wie zum Beispiel Arbeiten von zu Hause oder Video-Streaming. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home.“

Wer sich bis zum 30. Juni für ein Glasfaser-Produkt von der Telekom entscheidet, bekommt den Hausanschluss kostenfrei und spart somit 799,95€. Bestellungen sind online über www.telekom.de/jetzt-glasfaser möglich.

Vier Schritte bis zum Glasfaseranschluss

  • Schritt 1:
    Sie entscheiden sich für einen passenden Tarif und schaffen damit die Voraussetzung für die Installation des kostenlosen Glasfaser-Hausanschlusses.
  • Schritt 2:
    Falls bis zum 30. Juni die erforderliche Mindestanzahl an Bestellungen eingegangen ist, baut die Telekom im geplanten Glasfaser-Gebiet aus.
  • Schritt 3:
    Die Telekom bereitet die Baumaßnahmen konkret vor und plant alle einzelnen Hausanschlüsse.
  • Schritt 4:
    Das neue Glasfasernetz wird schnellstmöglich gebaut. Sobald die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, vereinbart ein Telekom-Techniker einen Termin. Er richtet dann den Glasfaseranschluss kostenlos ein.

Ausbau mit allen technischen Möglichkeiten

Die Telekom wird alles tun, um den Ausbau mit allen technischen Möglichkeiten gut und schnell zu bewältigen und dabei die Beeinträchtigungen für die Bürger wie den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Dort, wo es technisch und baurechtlich möglich ist, will die Telekom beispielsweise das sogenannte Trenching einsetzen. Diese Verlegemethode für Glasfaserkabel ist um ein Mehrfaches schneller und um bis zu 30 Prozent günstiger als das herkömmliche Tiefbau-Verfahren. Denn dabei müssen keine Gräben ausgebaggert werden. Stattdessen werden schmale Schlitze in den Bodenbelag gefräst.

Kooperation von Deutscher Telekom und der Gigabit Region Stuttgart

Der Ausbau in Steinheim an der Murr ist Ergebnis einer Kooperation der Gigabit Region Stuttgart GmbH mit der Deutschen Telekom. Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. Bei der Landeshauptstadt Stuttgart koordiniert die Abteilung Wirtschaftsförderung den Breitbandausbau. In den Landkreisen unterstützen Zweckverbände ihre Mitgliedskommunen. Seit Beginn der Kooperation haben weitere 22.000 Haushalte und Gewerbetreibende Zugang zu einem Glasfaseranschluss.
Bis 2025 sollen zudem 99 Prozent der Bevölkerung Mobilfunk (4G/LTE) nutzen können. Außerdem ist geplant, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. Die Kooperation ist in dieser Dimension deutschlandweit einmalig. Weitere Unternehmen sollen die nun entstehende digitale Infrastruktur zu fairen und marktüblichen Konditionen nutzen können.
 
Das Ausbaugebiet umfasst derzeit 175 Kommunen in der Landeshauptstadt Stuttgart sowie in den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen. Etwa 140.000 Unternehmen sind dort angesiedelt.

Weitere Informationen

Hotline 0800 22 66 100 (kostenfrei)

Oder auf der Webseite der Telekom