Höpfigheim

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

herzlich willkommen im „virtuellen Höpfigheim“!
Im Rahmen der Verwaltungsreform wurde die Gemeinde Höpfigheim, 1973, ein Stadtteil von Steinheim an der Murr. Derzeit hat unser Ort rund 2.300 Einwohner. Durch die geographische Lage stellt Höpfigheim eine Verbindung zwischen dem Neckar- und dem Bottwartal dar.

Von 11. April 1245 datiert die erste, bekannte urkundliche Erwähnung unseres Stadtteils. Bereits im Jahre 1339 wurde von einer Burg im Dorf Höpfigheim gesprochen.

Höpfigheim

Diese Burg unser heutiges „Schlößle“ hat sich im Lauf der Jahre vom „Lieblingsort des Prinzen“, über Schule, Schultheißen- und Landratsdomizil im Zusammenhang mit dem angrenzenden Schlosshof, zum Mittelpunkt unserer Ortschaft gewandelt.

Bereits 1829 hatte Höpfigheim neben Weingärtnern und Landwirten ein vielfältiges Kleingewerbe sowie zwei Zündholz- und eine Wattefabrik. Heute verfügen wir über ein kleines Gewerbegebiet.
Neben einer Grundschule und zwei Kindergärten, davon ein Waldkindergarten, verfügt Höpfigheim über ein reges Kultur- und Vereinsleben.

Echte, schwäbische Gastronomie und Gastfreundschaft können Sie in einem Landgasthof, zwei Besenwirtschaften und einem Hotel genießen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Roland Heck
Ortsvorsteher

Ortsvorsteher Roland Heck

Mehr zum Stadtteil Höpfigheim

Der Stadtteil Höpfigheim hat ca. 2.300 Einwohner.

"750 Jahre Höpfigheim" konnte 1995 gefeiert werden. Im Jahr 1245 wurde der Ortsname Höpfigheim erstmals schriftlich erwähnt, wobei heute feststeht, dass der heutige Stadtteil Höpfigheim schon in der Zeitspanne zwischen 600 v. Chr. bis 100 n. Chr. besiedelt war. Diese Erkenntnis konnte auf Grund von Funden, in der Nähe des Autobahnrasthofes Kälbling, erlangt werden.

Die Ritterfamilie Speth hatte ihren Wohnsitz im Höpfigheimer Schlössle. Die heutige Gestaltung des Schlössles ist auf die Umbaumaßnahme, der vermögenden adeligen Familie Speth, von 1550 bis 1580 zurückzuführen. Der damalige Schlossherr Kaspar von Speth war zugleich auch Patronatsherr und ließ ungefähr 1500 die Höpfigheimer Georgskirche im spätgotischen Stil als Chorturmkirche erbauen. Heute noch sind die künstlerischen Grabdenkmäler von Eberhard und Hans Ludwig Speth und ihren Frauen zu bewundern. Als 1583 der letzte in Höpfigheim lebende Speth verstarb, verkauften seine Söhne das Anwesen an Herzog Ludwig, der es dann an seinen Geheimrat und Vertrauten Melchior Jäger von Gärtringen verschenkte. Am Eingang des Schlosses ließ er sein Wappen, das jetzige Ortswappen von Höpfigheim, anbringen.

Wappen Höpfigheim

1817 wurde das inzwischen hoch verschuldete Höpfigheimer Schlössle nach 3jähriger Verhandlung an die Gemeinde verkauft, welche daraufhin dort ihr Rathaus und die Schule einrichtete. Am 30. August 1965 wurde die neu erstellte Schule eingeweiht. Erst 1973 mit der Eingemeindung Höpfigheims nach Steinheim wurde das Rathaus im Schlössle aufgelöst.